Vorwort 9 // Kapitel 1 // Vorklärung: Was leistet Religionspädagogische Psychologie, // und an welchem Leitziel soll sie sich ausrichten? 11 // I. Religionspädagogische Psychologie - Chancen und Grenzen 11 // Sozialisation - Erziehung - Unterricht - Lernen - Entwicklung 12 // II. Christliche Erziehung - mit welchem Leitziel? 15 // Die Berufung des Gläubigen - biblisch-theologisch 17 // Wie läßt sich »Heil« pädagogisch-religionspsychologisch beschreiben? 18 // 1. Religiosität: Denken, Erleben oder Handeln - oder deren Einheit? 20 // 2. Religiosität: Extrinsisch oder (auch) intrinsisch? 21 // 3. Die Bereitschaft zu moralischer Selbstkontrolle: Stark oder schwach, gewissensängstlich oder ausgeglichen? 23 // 4. Das Streben riiich Kontrolle bedeutsamer Lebensereignisse und -bei deren Scheitern - nach Emotionsregulation: Passiv-materiell oder kooperativ-spirituell? 25 // 5. Das Streben nach positivem Selbstwertgefühl: Erfüllt oder // vernachlässigt? 27 // 6. Die Bereitschaft zu Dank und Verehrung: Nur pflicht- oder auch erfüllungsmotiviert? 28 // 7. Die Bereitschaft z,u prpspzialem Empfinden und Verhalten: // Nur ein ... ihefir? 29 // 8. Das Interesse an weltanschaulicher Erkenntnis und logischer Kohärenz: Entwickelt oder unterdrückt? 30 // Kapitel 2 // Grundlegende Erklärungsmodelle religiöser Entwicklung und Sozialisation 32 // I. Das tiefenpsychologische, objektbeziehungstheoretische Deutungsmuster ... 32 // Von der klassischen Psychoanalyse zur Objektbeziehungstheorie 33 // Rizzutos Objektbeziehungstheorie des Religiösen 34 // Religionspädagogische Folgerungen 37 // Ergänzung: Erik H. Eriksons Theorie des menschlichen Lebenszyklus 41 // II. Die strukturgenetischen Stufentheorien von James Fowler und Fritz Oser/Paul Gmünder 42 // Grundlage I // Piagets kognitiv-strukturgenetische Theorie der geistigen Entwicklung 42 Grundlage II // Piagets und Kohlbergs Stufentheorien des moralischen Urteils 49 //
1. Auf dem Weg zu Stufentheorien der religiösen Entwicklung: Kohlberg, Piaget, Goldman 55 // 2. Stufen des Glaubens: Die »genetische Pisteologie« von James W. Fowler 57 // Diskussion 61 // 3. Stufen des religiösen Urteils: Die »genetische Epistemologie« des Religiösen von Fritz Oser und Paul Gmünder 64 // Diskussion 71 // III. Die sozial-kognitive Lerntheorie Albert Banduras - ergänzt und religionspädagogisch angewandt 79 // Lernen am Modell - der Schlüssel zur Vielfalt der Lernprozesse und Motive 81 // Diskussion - Hinweise zur religionspädagogischen Anwendung 83 // Kapitel 3 // Glauben-Lernen: Selbstsozialisation dank Fremdsozialisation 86 // I. Soziale Lernprozesse 90 // 1. Lernen am Modell (Beobachtungslernen) 90 // 2. Lernen durch Instruktion (Unterweisung) 92 // Grundzüge einer optimalen ethisch-religiösen Instruktion 94 // 3. Lernen durch Fremdverstärkung und soziale Bestätigung 97 // (1 ) Lernen durch Fremdverstärkung 98 // (2) Lernen durch soziale Bestätigung 103 // Plausibilisierungsinstanzen in einer individualisierten, pluralistischen Gesellschaft 103 // Noch einmal: Keine religiöse Sozialisation ohne die Familie 109 // 6 Individuelle Lernprozesse // 1. Lernen durch Einsicht // 2. Lernen durch Selbstverstärkung // 3. Lernen durch eigenes Handeln // Kapitel 4 // Die Entwicklung und Förderung des Gottesverständnisses und der Gottesbeziehung // I Das Gottesverständnis von Heranwachsenden - die überwiegend kognitive Dimension 116 // 1. Die ersten Ansätze eines kindgemäßen Gottesverständnisses 117 // 2. Entwicklung und Förderung über die ersten Ansätze hinaus 120 // Anthropomorphismus: Buchstäblich oder/und symbolisch-analog? 120 // Anthropomorphismus: Entwicklungs- oder/und sozialisationsabhängig? 123 // ( 1 ) Die Tendenz zur Übertragung materialisierender, körperhafter Personvorstellungen auf Gottes Wesen 129 //
(2) Die Tendenz zur Übertragung artifizialistischer und punktueller Handlungsvorstellungen auf Gottes Schöpfungsund Vorsehungswirken 136 // II. Die Gottesbeziehung von Heranwachsenden - die überwiegend emotionale und motivationale Dimension 145 // Gefühle gegenüber Gott 145 // Religiöse Gefühle und Motive im Rahmen von Entwicklungsaufgaben 148 // 1. Die Fähigkeit zur Emotionsregulation mit Entspannung und Sammlung - auch als Grundlage intensiveren religiösen Erlebens und Sprechens mit Gott 151 // 2. Der Aufbau und Erhalt von Selbstwertgefühl - auch durch das Sich-Bejahtwissen von Gott 159 // 3. Das Erlernen von Bewältigungsstrategien, die Belastungen vermindern und Kontrolle ermöglichen - auch durch Glaube und Gebet 168 // Exkurs: Kontrol [versuche mit magischer, passiv-materieller und verdienstorientierter Erwartung - Gottgebet 176 // 4. Die Entwicklung und Aufrechterhaltung einer positiven Lebenseinstellung - auch durch ein »Genießen in Danksagung« und Lobpreis 189 // 5. Die Entfaltung prosoztalen Empfindens und Verhaltens - auch durch das »Mitlieben« mit Gott und Jesus 194 // 6. Die Bereitschaft zu einem differenzierten Verantwortungsbewußtsein (Gewissensbesinnung) - auch im Blick auf Jesu Liebesgebot und Zusage eines unbedingten Angenommenseins 212 // (1) Gewissensbesinnung - nicht nur Selbstkritik, sondern auch Selbstlob 216 // (2) Wie wird aus moralischem Wissen moralisches Handeln? 217 // (3) Folgerungen für die Moralpädagogik 221 // (4) Wie entwickelt sich das Verständnis für die eigene Verantwortlichkeit? 222 // Kapitel 5 // Die Entwicklung und Förderung des Jesusverständnisses und der Jesusbeziehung 231 // I. Zur Jesusbeziehung als der überwiegend emotionalen und motivationalen Dimension 234 // 1. Jesus - uns gleichzeitig als Modellperson in unseren Entwicklungsaufgaben 236 // 2. Jesus - mehr als ein Vorbild: Didaktik der Transparenz 238 // II. Zum Jesusverständnis als der überwiegend kognitiven Dimension 238 //
Kapitel 6 // Die Entwicklung und Förderung des Verständnisses biblischer Texte 245 // I. Zum Verständnis von biblischen Erzählungen 246 // II. Zum Verständnis von Gleichnissen der Evangelien 251 // Symboldidaktik - Drei Anmerkungen 258 // Kapitel 7 // Jugendspezifische Bedingungen religiöser Entwicklung und Sozialisation 265 // I. Die kognitive Weiterentwicklung und das jugendliche »Zweifelsyndrom« - Grundlage verunsicherten oder reflektierten Glaubens 266 // II. Die körperliche und sexuelle Entwicklung 271 // III. Identitätsentwicklung - auch durch Glaubensentwicklung? 273 // IV. Das Bedürfnis nach neuen Beziehungen mit Gleichaltrigen - Jugendkultur 276 // Kapitel 8 // Geschlechtsspezifische Bedingungen religiöser Entwicklung und Sozialisation 280 // I. Beobachtungen zur geschlechtsspezifischen Entwicklung und // Ausprägung von Religiosität 282 // II. Erklärungsversuche 285 // Und das androzentrische Sprechen von Gott? 289 // Literatur 291 // Sachregister 308